Karma Yoga

Pay-it-forward Yoga

Pay-it-forward ist ein new-age-Begriff aus der Ökonomie des Schenkens. Jemand, der es sich leisten kann, zahlt im Vorhinein eine Leistung oder ein Produkt für eine unbekannte Person. Etabliert hat sich in Österreich bereits der caffè sospeso – eine alte Tradition aus Neapel bei der Leute einen zweiten Kaffee im Kaffeehaus bezahlen und der Barista diese bereits bezahlten Kaffees sichtbar auf einer Tafel aufschreibt. Eine Person, die sich den Kaffee nicht leisten kann, kann diesen dann konsumieren. Unbürokratisch. Ohne sich deklarieren zu müssen warum.
Ich mag Yoga und ich mag Kaffee. Yoga praktizieren ist genauso wichtig wie Kaffee trinken, finde ich („no-coffee-no-workee“). Man könnte beides zuhause auf günstige Weise konsumieren, aber in der Gruppe oder im öffentlichen Raum macht viel mehr Spaß. Und ich probiere gerne Neues. Deshalb biete ich erstmals ab dem Frühjahr 2018 Pay-it-forward Yoga in meinen Kursen an. Dies bedeutet geteilte Verantwortung zu übernehmen.

Wie funktioniert’s?

Bei Bezahlung deines Yogakurses wählst du den Pay-It-Forward Preis (oder gerne auch eine höhere Summe deiner Wahl). Die Differenz des regulären Kurspreises und des Pay-It-Forward Preises ist deine Spende in die „Pay-It-Forward-Karma-Box“. Oder du spendest eine beliebige Summe, ohne am Kurs teilzunehmen. Die Spenden werden summiert und zu einem Pay-It-Forward-Kurspreis für eine oder mehrere noch unbekannte Person(en). Sobald die Mindest-TeilnehmerInnenzahl erreicht ist, und es Pay-It-Forward Spenden gibt, kündige ich auf meiner website und auf facebook an, dass eine oder mehrere weitere Person(en) am Yogakurs teilnehmen kann/können, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn die Pay-It-Forward Summe nicht dem tatsächlichen Kurspreis entspricht, übernehme ich die fehlende Summe als Karma yoga – social commitment.  Die Person, die den Pay-It-Forward Kurs in Anspruch nehmen möchte, schreibt mir zur Anmeldung ein informelles Email ohne sich rechtzufertigen, warum sie den Kurs nicht selbst bezahlen kann. Es werden von mir keine Informationen weitergegeben, wer gespendet hat oder wer die Spende eingelöst hat.

UPDATE 20. Februar 2018: Für die aktuell ausgeschriebenen Kurse im EnVita gibt es bereits Spenden in der Pay-It-Forward Box. Das heißt, pro Kurs kann jeweils eine Person am Kurs teilnehmen, die es sich finanziell nicht leisten kann den Kurspreis zu zahlen. Wenn dich das betrifft – schreib mir eine kurze Nachricht über das Kontaktformular!

Community Yoga Classes im Gmota

Im Gmota Open Space in der Münzgrabenstraße 57 vertrete ich sporadisch die community yoga class von Karo. Das bedeutet, dass du eine Spende deiner Wahl ans Gmota bezahlst, wenn du teilnimmst. Ich bekomme für das Halten der Einheit gutes karma; dankbare Umarmungen nehme ich auch von ganzem Herzen an 🙂
In diesen offenen Einheiten bist du richtig, wenn du schon ein paar Mal Yoga gemacht hast.
Ablauf: Wir machen anfangs eine Entspannungphase, danach ausgiebige Atemübungen, sanftes Aufwärmen, anschließend Sonnengrüße und dann einen an die TeilnehmerInnen angepassten Mix aus statischem Halten von asanas und kurzen, dynamischen Flows. Am Ende führe ich durch Yoga Nidra – eine Entspannungstechnik aus der Satyananda Yoga Schule.
Gut zu wissen: Der Open Space im Gmota wird für unterschiedlichste Veranstaltungen verwendet. Das heißt, dass das Aussehen des Raumes und die Ausstattung nicht ganz so sind, wie du es (vielleicht) aus Yogastudios kennst. Es gibt wenige Matten, Pölster und Decken vor Ort. Falls du eine Matte hast, bring sie mit, vielleicht auch eine Decke, weil wir am Ende ein längeres savasana mit Yoga Nidra machen (Flauschsocken und Pulli gehen auch). Energie Sparen: Der Raum steht vor der Yogaeinheit meist leer, die Heizung wird erst ca. 30 Minuten vor Beginn aufgedreht. Manchen ist es im Winter daher anfangs etwas kühl – langärmelige Kleidung und dynamische Sonnengrüße helfen dir warm zu werden. Davor gibt es im Kollektivcafé übrigens auch den Sonntags-Café. Ab 12 Uhr einfach im Gmota Kollektivcafé vorbeikommen, und gegen freie Spende essen, trinken und Leute kennenlernen. Mitgebrachtes Essen ist herzlich willkommen. Mehr zum Gmota erfährst du hier: http://gmota.at/