Pay-it-forward Yoga

oder „Wie du anderen eine Freude machen kannst“

Pay-it-forward (PIF) ist ein new-age-Begriff aus der Ökonomie des Schenkens. Jemand, der es sich leisten kann, zahlt im Vorhinein eine Leistung oder ein Produkt für eine unbekannte Person. Etabliert hat sich in Österreich bereits der caffè sospeso. Das ist eine alte Tradition aus Neapel, bei der Leute einen zweiten Kaffee im Kaffeehaus bezahlen und der Barista diese bereits bezahlten Kaffees sichtbar auf einer Tafel aufschreibt. Eine Person, die sich den Kaffee nicht leisten kann, kann diesen dann konsumieren. Unbürokratisch. Ohne sich deklarieren zu müssen warum.
Ich mag Yoga und ich mag Kaffee. Yoga praktizieren ist genauso wichtig wie Kaffee trinken, finde ich („no-coffee-no-workee“). Man könnte beides zuhause auf günstige Weise konsumieren, aber in der Gruppe oder im öffentlichen Raum macht viel mehr Spaß. Und ich probiere gerne Neues. Deshalb biete ich erstmals ab dem Frühjahr 2018 Pay-it-forward Yoga in meinen Kursen in Graz an. Dies bedeutet geteilte Verantwortung zu übernehmen.

Wie funktioniert’s?

Unabhängig davon, ob du Yogaeinheiten bei mir besuchst, kannst du Pay-It-Forward-Yoga-Stunden spenden. Im aktuellen Stundenplan ist angegeben, für welche Kurse/Einheiten das möglich ist. Jedesmal wenn du spendest, spende ich mit: Die Pay-It-Forward-Stunden sind günstiger als reguläre Einheiten. Die Differenz zum regulären Preis ist mein Beitrag zur Spende. Wir teilen uns die Kosten, damit eine Person, die sonst nicht teilnehmen könnte, teilnehmen kann. Wenn es Spenden in der „Pay-It-Forward-Box“ gibt, ist dies auf meiner Website und auf „Facebook“ ersichtlich.

Wenn du eine Pay-It-Forward Yoga Einheit in Anspruch nehmen möchtest – schreib‘ mir ein kurzes E-Mail zur Anmeldung ohne dich rechtzufertigen, warum du die Einheit nicht bezahlen kannst. Ich gebe keine Informationen weiter, wer gespendet hat oder wer die Spende eingelöst hat.

Aktuelle PIF-Spendenmöglichkeit

Summer Special Yin & Yang Flow, Für 7 Euro Spende ermöglichst du einer Person eine erfrischende Sommer-Yoga-Einheit!

 

Yoga für die Gemeinschaft – im Gmota

Logo Gmota Graz

Im Gmota Open Space in der Münzgrabenstraße 57 vertrete ich sporadisch die community yoga class von Karo. Wenn du teilnimmst, spendest du so viel du willst ans Gmota. Ich bekomme für das Halten der Einheit gutes karma; dankbare Umarmungen nehme ich auch von ganzem Herzen an 🙂
In diesen offenen Einheiten bist du richtig, wenn du schon ein paar Mal Yoga gemacht hast.
Ablauf: Anfangs eine Entspannungphase, ausgiebige Atemübungen, sanftes Aufwärmen, Sonnengrüße und einen an die TeilnehmerInnen angepassten Mix aus statischem Halten von asanas und kurzen, dynamischen Flows. Am Ende führe ich durch Yoga Nidra – eine Entspannungstechnik aus der Satyananda Yoga Schule.
Gut zu wissen: Der Open Space im Gmota wird für unterschiedlichste Veranstaltungen verwendet. Das heißt, dass das Aussehen des Raumes und die Ausstattung nicht ganz so sind, wie du es aus Yogastudios kennst. Es gibt wenige Matten, Pölster und Decken. Falls du eine Matte und Decke hast, bring sie mit, weil wir am Ende ein längeres savasana mit Yoga Nidra machen (Flauschsocken und Pulli gehen auch). Energie Sparen: Der Raum wird im Winter erst ca. 30 Minuten vor Beginn beheizt. Manchen ist es im Winter daher etwas kühl – langärmelige Kleidung und dynamische Sonnengrüße helfen dir warm zu werden. Vor der Yogastunde findet im Kollektivcafé übrigens der Sonntags-Café statt. Ab 12 Uhr einfach im Gmota Kollektivcafé vorbeikommen, und gegen freie Spende essen, trinken und Leute kennenlernen. Mitgebrachtes Essen ist herzlich willkommen. Mehr zum Gmota erfährst du hier: http://gmota.at/

Nächste Einheit im Gmota: Sonntag, 8. April, 17:00 – 19:00 Uhr